Konfigurator
Wärmepumpe ohne Fußbodenheizung? Rechnen Sie mit der Wahrheit.
Viele Hausbesitzer glauben, dass der Umstieg auf eine Wärmepumpe oder einen modernen Gas-Brennwertkessel automatisch das Aufreißen aller Böden bedeutet. Das ist einer der teuersten Irrtümer der Branche. Physik lügt nicht: Es geht nicht um die Art des Wärmeerzeugers, sondern um die Fläche der Wärmeabgabe.
Mit diesem Effizienz-Check finden Sie in wenigen Sekunden heraus, ob Ihre aktuellen Heizkörper bereit für die Zukunft sind – oder wie viel zusätzliche Abgabefläche Sie benötigen, um Ihre Vorlauftemperatur zu senken und Betriebskosten zu drücken.
So nutzen Sie den Effizienz-Check
- Wand & Dämmung: Wählen Sie Ihr Wandmaterial bzw. den Dämmstandard. Je besser der U-Wert, desto weniger Heizleistung muss in den Raum.
- Fenster-Faktor: Alte Fenster sind häufig der größte Verlusttreiber. Geben Sie den Typ ehrlich an, damit das Ergebnis nicht „schön gerechnet“ wird.
- Die Berechnung: Wir nähern uns der Heizlast über die physikalische Logik Q = U · A · ΔT (vereinfacht), um aus Gebäudehülle und Temperaturdifferenz den benötigten Leistungsbedarf abzuleiten.
Konfigurator: Ermitteln Sie Ihren Bedarf
Niedertemperatur-Effizienz-Kalkulator
Was sagen Ihnen diese Ergebnisse?
Sobald Sie auf „System-Check berechnen“ klicken, sehen Sie drei Szenarien. Als Ihr Mentor sage ich Ihnen direkt: Ignorieren Sie das rote Szenario (75/65). Es ist die energetische Vergangenheit.
- Gelb (55/45): Das absolute Minimum für Gas-Brennwertgeräte. Erst hier steigen die Chancen, dass Ihr System im Alltag tatsächlich in Richtung Kondensation arbeitet – und nicht nur auf dem Papier.
- Grün (45/35): Der Goldstandard für Wärmepumpen. Hier sinkt der Temperaturhub deutlich, die Effizienz steigt – und die Stromrechnung bleibt so niedrig, wie Ihr Haus es zulässt.
Design trifft Effizienz: Die neue Generation der Heizkörper
Ein großer Heizkörper muss kein weißer Blechklotz sein. Im Niedertemperaturbereich nutzen wir Bauform, Höhe und Material, um Wärmeabgabe in Gestaltung zu verwandeln: vertikal statt breit, strukturiert statt plump, bewusst platziert statt „irgendwo unter das Fenster“.

Demnächst veröffentlichen wir unsere kuratierten Empfehlungen europäischer Premium-Hersteller: Heizkörper, die technischen Anspruch und Design vereinen – und bei niedrigen Systemtemperaturen wirklich Leistung liefern. Nicht „schön“, weil es gut klingt, sondern „schön“, weil es physikalisch funktioniert.
